Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung, betonte in seinem Vortrag im Rahmen des Projekts Mehr Teilhabe in der Stadtgesellschaft, wie wichtig das freiwillige Engagement von Geflüchteten und Migranten ist – auch wenn es in der Gesellschaft oft unsichtbar bleibt.

Berlin. Im Rahmen des Projekts Mehr Teilhabe in der Stadtgesellschaft hat Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung, in einem Vortrag betont, wie wichtig das Engagement von Menschen ist, die nach Deutschland geflüchtet sind oder als Migranten hierhergekommen sind.
„Dieses Engagement bleibt in unserer Gesellschaft nämlich häufig unsichtbar. Die Aktivitäten von Menschen mit Migrationsgeschichte werden von der Mehrheitsgesellschaft oft gar nicht wahrgenommen“, so Karakoyun.
Sein Anliegen sei es deshalb, genau diese Menschen zu ermutigen, stärker an die Öffentlichkeit zu treten, ihre vielfältigen Beiträge sichtbar zu machen und zu zeigen, wie sie sich in Bereichen wie Dialog, Bildung oder soziale Teilhabe engagieren.
„Projekte wie Mehr Teilhabe in der Stadtgesellschaft bringen solche Menschen zusammen, geben ihnen eine Plattform und motivieren sie, ihre Teilhabe aktiv zu leben“, betonte er weiter. „Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und leisten einen wertvollen Beitrag zu einem vielfältigen Miteinander.“
Mit seinem Vortrag macht Karakoyun deutlich, dass eine offene Gesellschaft nur dann gelingen kann, wenn alle Stimmen gehört und gesehen werden – insbesondere die, die bisher oft im Hintergrund bleiben.
